Eliza

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Eliza-Maimouna Sarr

Bildung als Schlüssel zu Welt? Bildung als Allheilmittel für die Ungerechtigkeiten der Welt? Aber was, wenn Schule eben nicht für alle ist?

Lange Zeit schon bewegen mich solche Fragen, nicht zuletzt, weil ich immer wieder einen kritischen Blick auf meine eigene Lebens- und Schulerfahrungen richten musste. Beim Versuch Schule zu einem gerechteren Ort zu machen, bin ich als Schülerin immer wieder daran gescheitert ernstgenommen oder zu werden oder Strafe zu fürchten. Daher meine Vision, es eines Tages besser machen zu können. Wenig überraschend also, dass ich lange überlegt habe Lehramt zu studieren. Schließlich sind es dann doch Rechtswissenschaften und Ethnologie geworden.

Mit meiner Beteiligung an der FLeKS ist dieser Tag nun aber hoffentlich doch gekommen. Ich stelle mich gern der Herausforderung eine Schule zu gründen, die nicht ausschließend ist. Eine Schule, an der alle von allen lernen und unterschiedliche Erfahrungen wertgeschätzt werden.

An die Schule bringe ich berufliche Erfahrungen und Weiterbildungen im Bereich Antidiskriminierung mit. Außerdem habe ich einiges an Wissen im Bereich interkulturelle Kompetenzbildung und Konfliktbearbeitung sammeln dürfen.

Großen Spaß habe ich an Musik, Empowerment, Theater und daran, das Lernen immer wieder neu zu entdecken. Die Arbeit mit jungen Menschen habe ich dabei immer als besonders inspirierend erlebt. In meinen Projekten an unterschiedlichsten Schulen in Deutschland, sind es insbesondere Jugendliche, die meinen Blick auf die Welt erweitert und mich zu neuen Perspektiven angeregt haben. Ich hoffe, dass auch ich ihnen einen guten Lernort anbieten konnte.

Von meiner Mehrsprachigkeit profitiere ich nicht nur auf Reisen, sondern verstehe Sprache als Instrument, um Barrieren abzubauen. Ich habe große Lust, mit den Schüler_innen gemeinsam Sprachen zu entdecken, Geschichten zu schreiben, zu lesen oder eben neue Welten zu entdecken, auch wenn diese manchmal um die Ecke liegen…

 
 

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